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Der Mirror
Der Anzeiger für Federball und sonst nix. Ein guter Verein braucht eine gute Presse. Im schlimmsten Fall macht man sie selbst. Der Mirror berichtet über die Aktivitäten der Federballer... und das muss nicht immer rein sportlich sein. Die Mirroredaktion bemüht sich stets um Aktualität und das mit einer Prise Humor.

BVAlympics Drucken E-Mail
Geschrieben von King   
Dienstag, 23. Februar 2010
 olympics.png

BVAlympics Winter Season News

In den letzten Wochen ist viel Schnee zu Matsch geworden und die Teams des BVA09 haben weitere Saisonspiele gespielt. Wo stehen die Teams gerade? Hier ein kurzer Überblick.

 bob.png

Team BVA 1  liegt sicher an Position 3 knappe 4 Punkte hinter dem Ersten aus Littfeld. Am Ende werden Hundertstelsekunden den Unterschied machen, welcher der Verfolger die Klasse halten kann.

 biathlon.png

Team BVA 2 hat im neuen Jahr durch 2 glückliche Treffer ebenfalls den dritten Platz erlangt. Durch den Patzer im 3. Stehendanschlag gegen die Konkurrenz aus Mülheim ist dieser Podestplatz allerdings sehr wacklig geworden. Noch zwei Patronen sind im Magazin. Am kommenden Freitag geht es gegen Refrath und nur durch einen weiteren glücklichen Randtreffer könnte der dritte Platz gehalten werden.Hoffentlich setzt nicht die Nähmaschine ein (0:8).

 downhill.png Und noch ein Team auf Platz 3. Team BVA 3 liegt hinter Düren und Köln aber aber vor den Verfolgern aus Refrath und Stolberg. Der zweite Lauf wird die Entscheidung bringen.
 jump.png Die Adler von Team BVA 4 sind durch ihre ausgezeichneten Haltungsnoten knapp vor den Herzogenrathern und Eilendorfern gelandet. Somit liegt Team 2 damit in Nähe des Kalkulationspunktes.
 curling.png Team BVA 5 widersetzt sich dem allgemeinen Bronzetrend und liegt kompromisslos auf Goldkurs. Die neuen Besen scheinen gut zu kehren und alle Bälle erreichen zielsicher das "Tee". Die gegnerischen Spielsteine sind so gut geblockt, dass die BVA-Hymne schon mal in den Kasettenrekorder gelegt werden kann.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 23. Februar 2010 )
 
BVA-2-Test Drucken E-Mail
Geschrieben von King   
Montag, 5. Oktober 2009

Es ist Klausurzeit an der RWTH. Aber es ist auch Spieltag. Stellt sich die Frage: Was tun? Daheim bleiben ist keine Lösung und Linda kennt die ganz einfache Antwort: spielerisch lernen.

Mit dem BVA2-Test untersucht man Verteilungseigenschaften einer federballistischen Grundgesamtheit. Man unterscheidet vor allem die beiden Tests [Quelle: Wikipedia]:

* Verteilungstest oder Anpassungstest: Hier wird geprüft, ob vorliegende Spielergebnisse auf eine bestimmte Weise verteilt sind (z.B. Doppel hui & Einzel pfui) und ob sich der Spieler an einen gegebenen Gegner gut anpassen kann.

* Unabhängigkeitstest: Hier wird geprüft, ob zwei Spielergebnisse stochastisch unabhängig sind, oder ob während des Spiels dauernd auf das Nachbarfeld geschielt wird, oder wer mit wem am Vortag wieder mal Party gemacht hat.

Man betrachtet Spielgewinne x, deren Wahrscheinlichkeiten in der Grundgesamtheit aufgrund von zu wenig Trainingsinformationen und unzureichendem Gegner-Scouting unbekannt sind. Es wird bezüglich der Wahrscheinlichkeiten von x eine vorläufig allgemein formulierte Nullhypothese (adR: Am Ende steht es laut Max 5:3 für uns ist zwar keine gültige Nullhypothese, da keine detailierten Angaben über den Ausgang der 8 Spiele gemacht werden, es handelt sich aber trotzdem um eine ganz brauchbare Annahme, die wir mit 90%-iger Wahrscheinlichkeit erfüllt wissen wollen.)

 H0 : Der Spielgewinn x besitzt die Wahrscheinlichkeitsverteilung Fo(x)

aufgestellt.

Die n Beobachtungen, z.B. (0:1 (1.HD), 0:2 (DD), 1:2 (2.HD), 1:3 (DE), 2:3 (1.HE), 3:3 (GD), 3:4 (2.HE), 4:4 (3.HE)) von x liegen in m verschiedenen Kategorien j (j = 1, …, m) vor. In unserem Fall ist m=3 und die Kategorien lauten j=(1,'zufrieden'), j=(2,'unentspannt') und j=(3,'extrem unentspannt'). Treten bei einem Merkmal sehr viele Ausprägungen auf (z.B. hätte das 2. HD nicht 21:15, 19:21, 21:15 sondern auch 21:14, 17:21, 21:16 gewinnen können (adR: hat es aber nicht)), fasst man sie zweckmäßigerweise in m Klassen zusammen (z.B: Hoher Sieg, Knapper Sieg, oder Unglückliche Niederlage bzw. Klatsch) und fasst die Klassenzugehörigkeit als j-te Kategorie auf (siehe Abbildung 1).

muelheim_statistik.png

 
 Abbildung 1: Zahl der Beobachtungen je Kategorie
 

Die Zahl der Beobachtungen in einer Kategorie ist die beobachtete Häufigkeit nj. Man überlegt sich nun, wie viele Beobachtungen im Mittel in einer Kategorie liegen müssten, wenn x tatsächlich die hypothetische Verteilung hat.  And der Stelle angekommen, ist es wichtig, dass man vor lauter Grübelei während des Spiels den Spielstand nicht vergisst. Der Spielausgang im gemischten Doppel in der Kategorie "Hoher Sieg", zeigt jedoch deutlich, dass das  an diesem Tag nicht unser Problem war. Dazu berechnet man zunächst die Wahrscheinlichkeit Fo(x)j, dass x in diese Kategorie fällt.  <latex_mode> n_{jo}=F_o(x)_j\cdot n </latex_mode> ist die unter H0 zu erwartende Häufigkeit. Die Prüfgröße für den Test ist <latex_mode> \BVA^2= \sum_{j=1}^m \frac{(n_j-n_{jo})^2}{n_{jo}} </latex_mode>. Die Prüfgröße BVA2 ist bei ausreichend großen nj annähernd BVA2-verteilt mit m-1 Freiheitsgraden. Zur Erinnerung: m war in unserem Fall m=3. Wenn die Nullhypothese wahr wäre, sollte der Unterschied zwischen der beobachteten und der theoretisch erwarteten Häufigkeit klein sein. Schauen wir einmal genauer auf die Spielergebnisse. Wir stellen fest, dass sich sowohl beim DE, DD, GD, 1. HE und 2.HD kaum Abwechungen zur Nullhypothese ergeben haben. Leichte Abweichungen traten lediglich beim 3. HE auf. Große Abweichungen gab es beim 1. HD und dem 2. HE. Also wird H0 bei einem hohen Prüfgrößenwert BVA2 abgelehnt, der Ablehnungsbereich für H0 liegt rechts. Bei einem Signifikanzniveau α wird H0 abgelehnt, wenn BVA2 > BVA2(1-α; m-1), dem (1-α)-Quantil der BVA2-Verteilung mit m-1 Freiheitsgraden ist. Anschaulich haben wir uns in 2.5 von 8 Fällen ein wenig versschätzt, d.h. in 31.25% der Fälle. Wir sind also deutlich von dem geforderten 90-Perzentil entfernt (adR: an dieser Stelle  bleibt der Autor ein wenig vage, wie er zu dieser Aussage kommt. Auf Nachfrage konnte aber ein entsprechendes Mathematikprogramm vorgeszeigt werden.). Es handelt sich daher um keine besonders gute Schätzung des Spielergebnisses. Es existieren Tabellen für die BVA2-Schwellenwerte in Abhängigkeit von der Anzahl der Freiheitsgrade und vom gewünschten Signifikanzniveau. Zur Not schaue man auch in's Federballforum. Soll die Sicherheitsschwelle (= Signifikanzniveau), die zu einem bestimmten BVA2 gehört, bestimmt werden, so muss in der Regel aus der Tabelle ein Zwischenwert berechnet werden. Dazu verwendet man logarithmische Interpolation auf den nächsten Spieltag: 6:2.

 Viel Erfolg bei der Klausur Linda!!!

 

Letzte Aktualisierung ( Montag, 5. Oktober 2009 )
 
Bittere Pille für BVA2 Drucken E-Mail
Geschrieben von King   
Montag, 28. September 2009
bitterepille.png

Zu Risiken und Punktverlusten lesen Sie die Spielordnung und fragen Sie Ihren Trainer oder Psychologen.

Jetzt neu im Programm: "Jugend, Refrath4" (auch Dauerlauf-Schlagsicherheitspille genannt) ist das Hauptnahrungsmittel des modernen Federballers, der gerne unter permanenter Schweißdrüsenfunktion leidet. (Bei Heimspielen ist der Konsum signifikant geringer: auswärts braucht mann's eh nicht, und für zu Hause ist es zu teuer.) "Jugend, Refrath 4" belebt wie kein Zweites das Schlagzentrum eines jeden Federballers. Der absolute Spaßgarant, wenn grad gar nix läuft! Kann bei Überdosis zu Schlagstörungen über Kopf oder Netzdetonationen führen. Die einzige Möglichkeit, die Gefahren zu mindern ist es, sich das eigene Geburtsdatum auf den Unterarm zu tätowieren. Hätte der BVA "Jugend, Refrath 4" gekannt, hätte die 0:8 Niederlage verhindert werden können! In Refrath ist es auch für zahlreiche weitere Leistungsexplosionen verantwortlich, zum Teil (siehe BVA3). Es wurde 3007 vChr von den Ur-Refrathern entwickelt, nachdem ihnen das Schlagrepertoir ausgegangen war. Das berühmte Ur-"Jugend, Refrath4" verlieh Unsterblichkeit, Höhenflugfähigkeit und kleinkindhaftes Sabbern. Kann seit neuesten Erkenntnissen zu Altern führen. (AdR.: frei nach Stupipedia)

Am vergangenen Wochenende musste Team BVA2 gleich 8 bittere Pillen Schlucken, so dass für den Gegner keine mehr übrig blieben. Bei der Einnahme der Pillen war zu beachten, dass diese erst nach frühestens 45 Minuten Stillstand am einspurigen Aachener Kreuz zu verabreichen waren. Dank an die verständnisvollen Gegner. Lediglich das zweite Doppel konnte sich für einen Satz der Zwangsmedikamentation entziehen, wurde dann aber doch von der durchschlagenden Wirkung erwischt. Heute war der Gegner mal eine Klasse besser. Glückwunsch! Fazit: Ab sofort die ganzen Spam-Mails nicht löschen, sondern direkt Nachschub bestellen!

 

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 29. September 2009 )
 
Gelungener Auftakt Drucken E-Mail
Geschrieben von King   
Sonntag, 6. September 2009
Der BVA bleibt in der neuen Saison ungeschlagen. Auch nach den Aufstiegen des letzten Jahres können sich die BVA Teams in ihren Spielklassen durchsetzen. Leider gilt das nur für die Senioren. Bei der Jugend und den Schülern heißt es jetzt teilweise: Schwamm drüber und weiter üben...
 
I don't like Sundays Drucken E-Mail
Geschrieben von King   
Sonntag, 6. September 2009

Team 2 auf dem Weg nach Brauweiler. Susanna, Diana, Max, Beng, Fabian und Ralf. Im Vereinsbus läuft:

 nosundays.png Tell me why?
I don't like Sundays.
Tell me why?
I don't like Sundays.
Tell me why?
I don't like Sundays.
I want to smash
The whole day down.

Ein paar Stunden später wissen wir warum. Beng erteilt der Mirrorredaktion Veröffentlichungverbot ("No story, no song!"). Why? OK, nur damit die Pflicht erfüllt ist: Nach den drei Doppeln stand es 3:0 für den BVA und der Saisonstart konnte als gelungen betrachtet werden. Und dann kamen die Einzel. Gruselig. "Why Max? Why Ralf? Why Max." Und das obwohl der stärkste gegnerische Herr im Ausland weilt. Nur der zwischenzeitliche Sieg im Mixed vermied Schlimmeres.4:4 im ersten Spiel um den Klassenerhalt. So wirklich glücklich saßen wir also nicht im Auto und im Radio lief es wieder:

Tell me why?
I don't like Sundays.
Tell me why?
I don't like Sundays.
Tell me why?
I don't like Sundays.
I want to smash
The whole day down.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 6. September 2009 )
 
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