Es ist bitter kalt. Team Alemannia 2 fröstelt es leicht. Der kalte Hauch des Aufstiegskampfes hat das Team wieder. Eisig ist die Umklammerung der Bezirksliga. Dabei lockt am Horizont die Landesliga. Durchhalten. Es dauert nicht mehr lang.
Wie kam es zu diesem Kälteeinbruch? Ein Formtief? Völlig fassungslos musste Team Alemannia 2 erleben, dass sie gegen Pulheim an diesem Tag nicht gewinnen konnten. Waren Damendoppel und erstes Herrendoppel nach hartem Kampf noch erfolgreich, so muss das zweite Doppel im dritten Satz anerkennen, dass der Gegner einfach besser war. Mit soviel Gegenwind hatten die Alemannen wohl nicht gerechnet. Doch es wurde noch frostiger in derSchlittschuh-geeigneten Halle. Im Dameneinzel kann Diana im ersten Satz noch davon profitieren, dass ihre Gegnerin nicht so richtig ins Spiel finden will. Danach ist dann ziemlich schnell Ende. Der zweite Punkt ist weg. Im dritten Einzel war der Eisberg für Tim ein Stück zu groß und cool. Eine Eisscholle weiter teilt sich Stefan die schmelzende Punkte-Parzelle mit einem übermächtigen Eisbär. Es bleibt nur der "rettende" Sprung ins kalte Wasser. Jetzt wird es im besten Fall ein Unentschieden. Das blieb auch zum Glück noch eine Weile so, da Susanna und Fabian ihr Antarktis-Survivalkit dabei hatten. Hoffnung! Mit einem 4:4 könnten die Alemannen noch gut leben. Somit hätten sie nach wie vor zwei Punkte Vorsprung vor Refrath. Doch es kam anders. Im letzten Spiel rammte die Alemannia 2 auch noch den letzten Eisberg. Ralf vergab im ersten Satz noch den sicher geglaubten Satzgewinn und wurde im zweiten Satz von der Kaltschnäutzigkeit des Exilkölners überrascht. Ende Gelände. Spiel 3:5 verloren.
Jetzt geht es in den letzten beiden Spielen gegen Herzogenrath und Stolberg nochmal um alles. Drei Punkte müssen mindestens her, nachdem Refrath sich gegen Pulheim behaupten konnte - eine machbare Aufgabe. Aber es weht ein eisiger Wind und Team Alemannia 2 fröstelt es leicht...
Da
im Jugend- und Schülerbereich nur mit 6 Teams pro Staffel gespielt wird, endete
die Jugendsaison bereits am vergangenen Wochenende, und das für unseren Verein
sehr erfolgreich !
Im
U-15 Schülerbereich gewann die S1 überlegen ihre Staffel, wobei nur ein
einziger Punkt abgeben wurde. Wenn man bedenkt, dass von sechs Stammspielern fünf
noch ein oder sogar zwei Jahre in der gleichen Altersklasse starten dürfen,
während die gegnerischen Spieler zum größten Teil bereits ihre letzte Saison
U-15 gespielt haben, ist diese Leistung noch höher einzuschätzen. Als
Staffelsieger hat die S1 sich auch das Recht erspielt, im nächsten Jahr in der
Schüler-Meisterklasse zu starten, der höchstmöglichen Spielklasse die es im
U-15-Bereich gibt ! Ob die Mannschaft dieses Recht wahrnehmen wird, entscheidet
sich in den nächsten Wochen. Herzlichen Glückwunsch an Alina, Arwed, Lina, Jonas,
Marlon und Tim zu dieser hervorragenden Saison.
In
der gleichen Staffel lief es leider für die S2 weniger rund. Sie belegte den
fünften und somit letzten Platz, hatte aber ebenfalls damit zu kämpfen, dass die Gegner häufig
bis zu 3 Jahre älter waren, was sich in diesem Alter sehr deutlich bemerkbar
macht.
Die
„Mini-Mannschaft“ in der Altersklasse U-13 wurde dritter in ihrer Staffel, hat
aber den ersten und zweiten Platz mit nur einem Punkt Rückstand verpasst.
Vielleicht kann ja im nächsten Jahr auch hier ein Staffelsieg angepeilt werden ?
Die
Jugendmannschaft (Altersklasse U-19) sicherte sich durch einen 7:1 Erfolg über
den TTC Brauweiler bereits am vorletzten Spieltag den Staffelsieg in der
Jugend-Sonderklasse, der zweithöchsten Jugendliga des Bezirks. Mit dem
Staffelsieg wurde auch die Teilnahmeberechtigung am
Alexander-Hecker-Bezirkspokal erworben, einem Mannschaftsturnier, bei dem die
Staffelsieger und Zweitplatzierten der Sonderklasse gegeneinander antreten. Wir
erwarten hier sehr spannende und knappe Spiele, da wir im letzen Spiel gegen
den Zweitplatzierten unserer Staffel, den Brühler TV, nur mit Mühe zu einem 4-4
gekommen sind und auch die Jugendmannschaften aus Littfeld, Friesdorf,
Burscheid und Hünsborn nicht ganz ohne Grund die vorderen Plätze in
ihren Staffeln belegt haben dürften. Trotzdem werden Laura, Maria, Myriam, Stefan,
Sven, Thalès und meine Wenigkeit alles daran setzen, den Pokal nach Aachen zu holen.
Letzte Aktualisierung ( Samstag, 21. Februar 2009 )
Zweite Spieltage vor Saisonende steht fest: die fünfte Mannschaft
wird in der kommenden Saison in der Kreisliga für Furore sorgen!
Am vergangenen Samstag konnte man sich vor heimischem
Publikum gegen den direkten Verfolger Aldenhoven mit einem 5:3-Sieg den
Aufstieg sichern!
Wie erwartet hat sich der Gegner stark präsentiert
und so wurde es der knappste Sieg in dieser Saison.
Gleichzeitig fand das Spiel der ersten Mannschaft statt, so
dass auf zwei Feldern mit dem 2. Herrendoppel
und dem Damendoppel begonnen wurde.
Im zweiten Herrendoppel sicherten sich Frank und Thomas in
zwei Sätzen den ersten Punkt. Im Damendoppel hatten die beiden Annes zu kämpfen
und mussten das Spiel leider nach zwei sehr knappen Sätzen abgegeben. Somit
Gleichstand nach den ersten beiden Spielen. Das erste Herrendoppel mit Simon
und Kolja ging ebenfalls verloren. Im ersten gemeinsamen Spiel in dieser Saison
musste man sich in drei Sätzen leider geschlagen geben. Die Schwächen des
Gegners wurden nicht konsequent ausgenutzt und so ging der Punkt verdient nach
Aldenhoven.
Das zweite Herreneinzel gewann Thomas klar in zwei Sätzen. Seine
Spielklasse war über jeden Zweifel erhaben!
Im dritten Herreneinzel brillierte Frank mit läuferischer
und technischer Leistung! Der erste Satz ging glatt mit 21:9 über die Bühne, im
zweiten Satz war Kampfgeist gefordert! Bei 21:18 war dann Schluss und der
nächste Punkt auf dem Alemannen-Konto.
Im Dameneinzel gewann Anne R. nach einem spannenden ersten
Satz inkl. Verlängerung den zweiten Satz souverän. Somit lag der Zwischenstand
bei 4:2, mindestens eines der verbleibenden Spiele musste noch den Siegpunkt
bringen!
Das erste Herreneinzel war zunächst ein Kopf-an-Kopf-Rennen,
bis sich zur zweiten Hälfte des ersten Satzes immer mehr Fehler einschlichen und
dieser somit aus Aachener Sicht verloren ging. Der zweite Satz begann genauso, nur dass hier aufgrund
mangelnden Kampfgeistes und Ruhe im Spiel der Satz und damit auch der
Spielpunkt abgegeben wurde.
Somit mussten Simon und Anne B. im gemischten Doppel den
Siegpunkt holen, was in zwei knappen Sätzen auch gelang!
Der nötige Abstand in der
Tabelle zu unserem Verfolger Aldenhoven ist erkämpft, der Aufstieg in die
Kreisliga ist sicher!
Die letzten beiden Spiele gegen Gangelt und Walheim müssen
noch bestritten werden, wir wollen dem Motto der Saison treu bleiben und keine Punkte abgeben!
Nie mehr, Kreisklasse, nie mehr, nie mehr…
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 18. Februar 2009 )
Laurensmountain, die Erkenntnis: Diese Liga ist zu klein für uns zwei. Und so stehen sich Alemannia 2 und Refrath 5 Auge in Auge gegenüber. Es kann nur Einen geben. Während die einen noch lässig über der Spielaufstellung brüten, joggen die Anderen noch ein Lied aus dem IPod mitsummend durch die Halle. Spannung liegt in der Luft. Showdown!
Was sonst nur das übliche Geplänkel vor dem Spiel ist wird bis ins
Letzte zelebriert. Kennt wer die Damen, die plötzlich in der Stadt
aufgetaucht sind? Und, wer ist Beng? Beng, das ist das Geräusch
rauchender Colts, Beng. Dann stellen sie sich auf, 8 gegen 8. Dieser
Aufwand für eine Hand voll Punkte. Die Karten liegen auf dem Tisch. Wer
hat das beste Blatt? Showdown!
Das Damendoppel, gefürchtet in der ganzen Bezirksliga, bisher ohne Spielverlust. Spannung bis in die gespülten Haarspitzen. Leider liegt der Mirrorredaktion von diesem Wettkampf kein Bildmaterial vor, da sie selbst mit einem kleinen Duell beschäftigt war. Aber, egal, am Ende zählt nur eins: Unsere Mädels haben den Klappstuhl ausgegraben und den ersten Punkt für die Alemannia geholt.
Das zweite Doppel, gefürchtet in, ach das hatten wir ja schon mal... Heute mit
Beng an Stelle von Tim. Im ersten Satz mit viel Glück gegen
siegeshungrige Gegner. Spätestens nach dem zweiten Satz ist die
Favouritenstellung in Gefahr. Beng? Where is your service? Where is
your defense? Im dritten Satz kommt die Entscheidung, die Nerven liegen
blank und Beng ist zurück, wird ganz cool. It's just a normal game. Beng: 2:0 für die Alemannia.
Das erste Doppel: "Ich unterstelle mal schlicht ihr könnt nicht gewinnen?" "Was sagt er? So was kann ich garnicht." "Ich behaupte das aber!" Was erst wie eine klare Watsche für unsere Jungs aussah wurde nach aufmunternden Worten des Kings: "Wollt ihr auf dem Feld Wurzeln schlagen" dann doch noch mal eine ziemlich spannende Nummer. Für den Gegner war es in der Tat schwer zu begreifen. Pitsch, patsch. Satz weg. Dritter Satz 18:12 Führung. "Habt ihr es jetzt kapiert?" "Denkt nun ja nicht, dass das keine Folgen für euch hat." "Tja erstaunlich, seid garnicht so schlecht, ihr macht euch, wieviel haben wir eigentlich gewonnen?" "Wir haben verloren würde ich sagen" 19:21. 2:1 Zwischenstand
Das Mixed. Die Geier kreisen. Fabian ist heiß, sehr heiß - beim Training leider schon ein wenig zu heiß. Schwer am Rücken verwundet geht er ins Gefecht um den geplanten vierten Punkt. Doch wer ist die Frau an seiner Seite? Wird er sie vor allen Gefahren beschützen können? Nein, denn das braucht er nicht. Im dritten Satz wird Linda zur Netzgöttin und treibt den Gegner zur Verzweiflung in die Wüste. Übrig bleibt ein Haufen Knochen und der dritte Punkt für die Alemannia.
Das Dameneinzel, brutale Technik und Präzision gegen Laufgewalt. Dieser Anblick war so ein schreckliches, fürchterliches, gnadenloses Gemetzel, dass die Mirrorredaktion beschlossen hat, euch die Details zu ersparen. Hey Susi, Neil Young plays this song 4 you.
Das dritte Einzel. Lucky Beng. A new brave man has come to the city. A lonesome ranger from far, far away has come to bring justice to everyone who wants to harm his team. In the third single he starts slowly, gains some speed in the second and is like a hurricane in the third. One is for sure, this man is definetly WANTED. 5:1 the city has a new hero.
Der erste Einzel. Allein in der Prärie unterwegs, von wenigen beobachtet, ins Straucheln gebracht, geht der King heim. 5:2.
Das zweite Einzel, ein Spaghetti Western. Und zum Schluss nochmal ein wenig Spannung. Die Helden liegen schon entkräftet im Schlamm, da stehen sie nochmal auf und es wird nochmal eine ganz lange Nacht. Am Ende steht ein 5:3
Booah, das war ein irres Spiel. Danke auch an Refrath 5 für die ehrlich gemeinten Glückwünsche, die vielen knappen, fairen Spiele und den gemütlichen Abend im Labyrinth. So macht ein Spiel um den Aufstieg nicht nur Spaß, es macht süchtig.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 27. Januar 2009 )
Hallo zusammen,
nachdem am letzten Spieltag Team 2 den direkten Aufstiegskonkurrenten Refrath 5 mit 5:3 besiegt hat und Team 3 den 2. Platz erobert hat ist die Mirrorredaktion noch in Feierlaune. Bericht folgt daher später. Soviel sei aber schon mal gesagt: Danke Beng!